Resilienz stärken – Mit Ungewissheit umgehen

Ungewissheit bewältigen

Die Parole lautet: Mit Ungewissheit umgehen! Jetzt ist die Arbeitswelt mehr denn je mit häufigen Veränderungen und Ungewissheiten verbunden. Die Ungewissheit über unsere berufliche Zukunft verstärkt die Angst vor einer neuen und unbekannten Situation.

Das Unbekannte wird von vielen Führungskräfte und Mitarbeiterinnen oft als Bedrohung gesehen und verursacht ein Gefühl der Ohnmacht, der Demotivation oder der Resignation, weil sie keine Kontrolle über die Situation haben. Es fehlt ihnen an Perspektive und Orientierungspunkten.

Es ist wichtig zu lernen, besser umzugehen sowie die innere Stärke und die Widerstandskraft zu mobilisieren. Erst wenn Sie Ihre Ängste besser verstehen und diese Ihnen bewusst geworden sind, können Sie mit diesen arbeiten.

In ungewissen Situationen geht es nicht alles bis ins kleinste Detail zu planen. Lassen Sie daher Platz für Spontanität. Bleiben Sie neugierig und offen für Neues. So öffnen Sie sich neuen Horizonten und nehmen neue Chancen wahr. Die Reflexionsarbeit mit einer neutralen Person hilft Abstand zu gewinnen und dem Teufelskreis zu entfliehen. Als Resilienztrainerin begleite ich Sie dabei Ihre Rolle als Führungskraft wahrzunehmen und Ihr Selbstbewusstsein zu steigern.

Kontrolle ist nicht der beste Ratgeber

Mit Ungewissheit umgehen kann es etwas Neues sein. Viele Menschen haben Angst vor unbekannten Situationen, weil sie ihre Komfortzone schätzen und als sichere Zone wahrnehmen. Gewohnheit und festgefahrene Routine geben uns ein Gefühl von Sicherheit. Genau diese Gewohnheiten lähmen uns jedoch im Angesicht von Veränderungen.

Bei Veränderungen wie etwa Umstrukturierung oder Kündigung kommen rasch Emotionen hoch. Drücken Sie diese klar aus um zu erkennen, welche Ängste begründet und welche möglicherweise irrationalen Ängste sind.

Hier ist es wichtig sich zu trauen, die Komfortzone zu verlassen, Um:

  • etwas Neues zu probieren und zu entdecken,
  • etwas Neues zu kreieren,
  • neue Menschen kennenzulernen oder vielleicht
  • Eingeschlafene Beziehungen zu aktivieren.

So können Sie wieder etwas Neues erleben, dass das Leben wieder interessanter macht. Damit können Sie sich lebendiger und entspannter fühlen. Gleichzeitig wechseln Sie auch die Perspektive und bewegen sie sich in dem Entwicklungsraum.

Handlungsspielraum entdecken

Auch wenn es sich um eine schwierige Situation handelt, haben Sie die Wahl, sich einer Situation zu unterwerfen oder die Situation zu akzeptieren und im eigenen Spielraum zu agieren. Indem Sie die Situation annehmen finden Sie die Freiheit, zu handeln und damit Ihr Schicksal in Ihre Hand zu nehmen.

Da wir in Zukunft immer wieder mit Herausforderungen konfrontiert sein werden, ist es wichtig festzustellen, ob wir die konkrete Situation direkt beeinflussen können oder nicht. Ist der unmittelbare Einfluss nicht möglich so ist es erforderlich, die Situation anzunehmen, wie sie ist.

Eine gelassene Einstellung erlaubt Ihnen, sich weniger aufzuregen und sich auf die wesentlichen Dinge zu konzentrieren sowie in der Gegenwart fest verwurzeln zu sein. Damit gewinnen Sie den nötigen Abstand, können ein Problem objektiver betrachten und finden bessere Lösungen.

Die Sicht auf die Situation kann sich rasch ändern. Reflexionsarbeit unterstützt Sie dabei, Ihre Bedürfnisse und Gefühle zu erkennen und sich zu trauen, handlungsfähig zu werden.

Lösungsorientiertes Denken fördern

Denken Sie lösungsorientiert, suchen Sie das Positive in dieser Situation, werden Sie Gestalter und ergreifen Sie eigene Initiativen.

  • Wie haben Sie die letzte Herausforderung bewältigt?
  • Wann haben Sie in letzter Zeit etwas Neues ausprobiert?
  • Wie können Sie anders agieren und gelassener werden?
  • Auf welchen Fähigkeiten können Sie sich verlassen?
  • Was ist Ihre große Stärke im beruflichen Leben?

Mit Ungewissheit umgehen ist es heutzutage ein Vorteil. Damit bleiben Sie agile und flexible im Organisation.

7 Schritte, wie Sie damit am besten umgehen

  1. Identifizieren Sie Ihre Sorgen und erkennen Sie Ihre Ängste
  2. Offen sein für Neues und neugierig bleibe
  3. Akzeptanz und Gelassenheit entwickeln
  4. Suchen Sie Sicherheit und den Orientierungspunkt in sich
  5. Werden Sie sich Ihrer Handlungsfähigkeit bewusst
  6. Selbstbewusstsein stärken
  7. Flexible sein und improvisieren

Mehr denn je müssen sich Führungskräfte und Mitarbeiterinnen an neue Situationen anpassen. Menschen, die Veränderungskompetenzen entwickelt haben, können Veränderungsprozesse besser meistern und sehen in jeder Krise die Chance auf Veränderung.

Fazit

Viele Menschen bewegen sich am liebsten auf gewohnten Pfaden. Ihr Bedürfnis nach Kontrolle ist stark ausgeprägt. Seien Sie sich darüber bewusst, dass Sie eine neue Haltung gegenüber Ungewissheit sowie mehr Flexibilität benötigen, um eine unbekannten Situation erfolgreich begegnen zu können. Es ist nicht immer einfach, sich auf ein unbekanntes Umfeld einzulassen. Doch genau das ist die Voraussetzung, um mit der Ungewissheit umzugehen und mutiger zu werden.

Überwinden Sie Ihre Ängste und verlassen Sie Ihre Komfortzone – Als Resilienztrainerin und Leadership Coach begleite ich Sie dabei Ihre Rolle als Führungskraft wahrzunehmen und mit Ungewissheit umzugehen.

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