Mitarbeitermotivation – eine Schlüsselqualifikation von heutigen Führungskräften

…ohne Motivation läuft nichts … gouvernail

Motivierte, leistungsfreudige und unternehmerisch denkende Mitarbeiter sind das Kapital eines jeden  Unternehmens. Die Anforderungen und Arbeitsbedingungen sowohl für Führungskräfte wie auch für Mitarbeiter haben sich geändert, sie werden immer komplexer und bei gleichzeitigem steigt der Drucks in den Unternehmen. Um diesen geänderten Arbeitsbedingungen gerecht zu werden braucht es in Zukunft mehr Miteinander. Das Führungsverhalten von Vorgesetzten ist ein  entscheidender Faktor bei der Mitarbeitermotivation.  Die Zeit der Alleinentscheider ist vorbei, gefragt ist der alle involvierende Teamplayer. Erfolgreiche Führung hängt folglich davon ab, wie gut es Führungskräften gelingt Mitarbeiter zu mobilisieren und zu motivieren. Dazu sind verbindliche Entscheidungen, Offenheit für Neues und Flexibilität wichtig.  Unverzichtbar sind jedenfalls Sozialkompetenz, Authentizität  und Konfliktfähigkeit der Führungskräfte.

Motivation bedeutet  die gesteigerte Bereitschaft zu einem bestimmten Verhalten. Ein Bedürfnis ist unbefriedigt und wird so zum Motiv für eine Handlung, von der man sich einen bestimmten Anreiz erwartet. Monetäre Anreize wie Prämien, Gehaltserhöhungen nutzen sich schnell ab. Es sind vielmehr die Bedürfnisse wie  Selbstbestimmung, Anerkennung und Zugehörigkeit  mit denen Mitarbeiter wahrgenommen werden wollen.

Für eine nachhaltige und wirksame Motivation sind die folgenden Punkte wesentlich:

WERTE …   es wichtig, dass im Unternehmen Werte wie ein positives Menschenbild und Respekt vor Menschen und Leistung gelebt werden – dies ist Voraussetzung damit auch immaterielle Anreize funktionieren. Das Erleben von Selbstbestimmung, Anerkennung und Vertrauen sowie häufiges Feedback auf die geleistete Arbeit spielen eine große Rolle. So erleben sich die Mitarbeiter als kompetent und erstgenommen.

ZIELE … ein Mitarbeiter muss Ziele haben, Aufgaben die ihn herausfordern ohne ihn zu überfordern. Diese sollten mit den Vorgesetzten vereinbart und auch regelmäßig gemeinsam überprüft werden. Eine gute Führungskraft begleitet seine Mitarbeiter, er versteht sich als Partner, der präsent ist, Probleme erkennt und diese mit den Mitarbeitern bespricht.  Er inspiriert seine Mitarbeiter die eigenen Ressourcen zu entwickeln und Arbeitsziele souverän zu erreichen.

… nur informierte Mitarbeiter sind motiviert. Wissen und Information muss für  Mitarbeiter verfügbar und zugänglich sein. So können sie die betrieblichen Abläufe und Prioritäten nachvollziehen und sich mit eigenen Anliegen und Vorschlägen einbringen und vor allem sich ständig weiterentwickeln.

Motivation ist ein langfristiger Prozess und sollte eine Daueraufgabe in der Führungs- und Unternehmenskultur sein. Ein Vorgesetzter, der seine Mitarbeiter permanent fördert, an deren Fähigkeiten glaubt und sie aktiv mit Schulungen und herausfordernden Aufgaben weiterentwickeln hilft, motiviert nachhaltig. Dies wirkt sich positiv auf das Arbeitsklima und folglich auf das gesamte Unternehmen aus.

Autorin: Claudine Pirkner