Was, wenn sich die Beförderung, auf die Sie so lange hingearbeitet haben, als ganz anders herausstellt als erwartet?
Überforderung und unglücklich nach der Beförderung
Sie haben die Beförderung sich verdient. Sie haben sich darauf gefreut. Sie waren bereit für den nächsten Schritt.
Doch jetzt fühlt sich die Beförderung irgendetwas nicht mehr richtig an.
🔶Personalführung liegt Ihnen nicht wirklich. Und Konflikte zu lösen? Noch weniger.
🔶Andere von etwas zu überzeugen, das für Sie völlig offensichtlich erscheint, wird zunehmend schwieriger.
🔶In unsicheren Zeiten Risiken einzugehen, setzt Sie enorm unter Druck.
🔶Und sich neben einem ohnehin schon vollen Terminkalender auch noch mit interner Politik auseinanderzusetzen, kostet Sie immer mehr Energie …
Was nun?
Machen Sie einfach weiter und gehen dabei immer wieder über Ihre Grenzen hinaus, weil Sie sich sagen, dass eine solche Beförderung ein Privileg ist – eine einmalige Chance, die vielleicht nie wiederkommt?
Was wäre, wenn Sie einen Schritt zurücktreten würden, um Abstand zu gewinnen, die Situation besser zu verstehen und Ihren Umgang damit zu überdenken?
🔶 Wie können Sie sich in Ihrer Rolle weiterentwickeln, ohne auszubrennen?
🔶 Wie können Sie etwas bewegen, ohne sich selbst und Ihre Werte aufzugeben?
🔶 Wie können Sie Ihre Rolle anders wahrnehmen und erleben?
Natürlich besteht die Möglichkeit, dass Sie erkennen, dass dieser Traum, sofern es wirklich von Anfang an Ihr eigener Traum war, nicht mehr zu Ihren Bedürfnissen oder Ihrer aktuellen Lebenssituation passt.
Etwas Neues suchen oder bleiben?
Doch diese Erkenntnis kann zu einem neuen Ausgangspunkt werden: zu einer Gelegenheit, intensiver zu reflektieren, andere Möglichkeiten zu erkunden und einen Weg zu finden, der sich stimmiger und erfüllender anfühlt.
🔶 Wie können Sie das Beste aus Ihren bisherigen Erfahrungen machen?
🔶 Welche Fähigkeiten und Stärken haben Sie in den vergangenen Jahren entwickelt?
🔶 Welche davon möchten Sie besonders hervorheben, wenn Sie über einen anderen beruflichen Weg nachdenken?
In einer solchen Situation ist es wichtig, sich selbst zu erlauben, die eigenen Gefühle wahrzunehmen und anzunehmen, auf die innere Stimme zu hören, die Sie manchmal zu überhören versuchen, und sich auf einen Prozess der Akzeptanz und einen neuen Weg einzulassen.
Denn manchmal beginnt der nächste Schritt damit, anzunehmen, wo Sie heute stehen.
Sie sind nicht allein, wenn Sie Ihre Rolle als Führungskraft infrage stellen.
Und manchmal braucht es Unterstützung, um diesen Weg zu gehen – einen geschützten Raum, in dem Sie Abstand gewinnen, sich wieder auf sich selbst besinnen, neue Energie schöpfen und mit mehr Klarheit und Zuversicht neue Perspektiven entwickeln können.
Denn Erfolg bedeutet nicht nur, eine bestimmte Position zu erreichen. Es geht auch darum, einen Weg zu finden, in Ihrer Rolle aufzublühen, ohne sich dabei selbst zu verlieren – und gleichzeitig Ihre eigene Resilienz zu stärken.



