Was wäre, wenn der September der richtige Zeitpunkt wäre, einige unserer Gewohnheiten im Arbeitsalltag zu verändern?
Gewohnheiten verändern
Der September steht oft für neue Projekte, neue Prioritäten … aber auch für die Rückkehr zu alten Gewohnheiten.
Routinen haben ihre Vorteile: Sie geben Struktur, schaffen Verlässlichkeit und fördern Effizienz. Wenn sie jedoch zu Automatismen werden, können sie auch weniger Raum für Kreativität, Eigeninitiative und Freude an der Arbeit lassen.
Solche Veränderungen fördern eine proaktive Haltung, Agilität und Anpassungsfähigkeit und helfen uns, auch mit unerwarteten Situationen souveräner umzugehen.
Darüber hinaus fordert das Verlassen vertrauter Denkmuster unsere Lernfähigkeit und unterstützt die Neuroplastizität des Gehirns. Neue Erfahrungen und Perspektiven schaffen die Grundlage dafür, bestehende Muster weiterzuentwickeln und neue Handlungsmöglichkeiten zu erschließen.
Selbstreflexion über Gewohnheiten
Führung bedeutet auch, die eigenen Gewohnheiten zu hinterfragen. Gerade für Führungskräfte lohnt sich deshalb eine regelmäßige Selbstreflexion:
Was wäre, wenn wir uns in diesem September dazu entscheiden würden, eine berufliche Gewohnheit zu hinterfragen und neu zu denken?
🔶 Welche unserer Gewohnheiten sind heute noch hilfreich?
und
🔶 Welche stammen vielleicht aus einer Zeit, in der die Rahmenbedingungen ganz andere waren?
Wir müssen dafür nicht alles auf den Kopf stellen.
Den Status quo in einem Meeting bewusst infrage zu stellen, einen neuen Service auszuprobieren, die Art und Weise unserer Delegation zu verändern oder eine neue strategische Idee zu erkunden – all dies sind kleine Veränderungen, die uns helfen können, anders zu denken und angesichts des Unerwarteten agil zu bleiben.
Drei Schritte zu Veränderungen
Damit eine neue Gewohnheit nachhaltig verankert werden kann, sind drei Schritte entscheidend:
🔶 Kognitive Veränderung: Bewusstsein dafür entwickeln, was sich verändern sollte, und verstehen, warum.
🔶 Emotionale Veränderung: Die Bereitschaft und Motivation für Veränderung fördern und gleichzeitig Barrieren sowie Bedenken abbauen.
🔶 Verhaltensänderung: Ins Handeln kommen, Neues ausprobieren und Veränderung mit Wertschätzung, Ermutigung und Unterstützung begleiten.
So kann Veränderung zu einem starken Treiber für adaptive Intelligenz und Resilienz werden – sowohl für uns selbst als auch für unsere Teams.
Drei Fragen
ein, zwei und drei … Es geht los:
🔶 Welche Veränderungen könnten Sie aus Ihrer Sicht an Ihrem Führungsstil vornehmen, um den heutigen Herausforderungen besser zu begegnen?
🔶 Welche Gewohnheiten könnte Ihr Team verändern, stärken oder loslassen, um Zusammenarbeit und Wirksamkeit zu verbessern?
🔶 Was bedeutet diese Veränderung für Sie als Führungskraft, und welchen Einfluss könnte sie auf das Engagement Ihrer Mitarbeitenden haben?
Manchmal kann eine kleine Veränderung unserer Gewohnheiten den Weg für eine bedeutende Transformation ebnen.
Nachhaltige Veränderung erfordert jedoch mehr als eine einmalige Anstrengung. Erst durch Konsequenz und regelmäßige Praxis werden neue Gewohnheiten verankert, verbessert sich die Leistung und kann Transformation nachhaltig wirksam werden.
Kleine Schritte, regelmäßig umgesetzt, können zu bedeutenden Ergebnissen führen.
Ich wünsche Ihnen einen inspirierenden September mit neuen Möglichkeiten zu lernen, Innovation voranzutreiben und einen ausgewogenen Ansatz für nachhaltige Performance zu entwickeln.
Als Leadership Coach und Resilienztrainer unterstütze ich Führungskräfte, Spezialisten und Unternehmer dabei, auch unter Druck klar, wirksam und authentisch zu bleiben.
Haben Sie ein Thema? Sollen wir darüber sprechen?



