Stagnation und Unzufriedenheit – wie Sie den Stillstand überwinden

 

Brücke2Das erste Quartal ist bald vorbei und Sie fragen sich, wie die Zeit so schnell vergehen konnte.

Zu Beginn des Jahres haben Sie viele Vorsätze gefasst und jetzt stecken Sie wieder in der Routine fest. Sie haben den Eindruck, nicht voranzukommen. Sie verlieren die Motivation, Ihre Ziele zu verfolgen, und so etwas wie innere Resignation beginnt sich breitzumachen.

Was ist passiert?

Übersättigungsphase – Zeit für eine Pause

Nach großen Anstrengungen um seinen Zielen näherzukommen, beschleichen einen manchmal Zweifel an sich selbst und an der Welt. Das Gefühl, zu stagnieren und auf der Stelle zu treten, wird immer stärker und erzeugt eine negative Einstellung. Diese Signale sind wichtig zu erkennen! Sie zeigen, dass es Zeit ist, sich eine Pause zu gönnen, um die Ursache der Sättigung zu erkennen und um gegenzusteuern.

Was können Sie tun?

  • Distanz nehmen, um die Dinge von einer anderen Perspektiven zu betrachten
  • kreative Tätigkeiten oder Sport treiben unterstützen dabei, Distanz zu schaffen
  • Hinausgehen und andere Menschen treffen erweitert den Horizont

Wie geht es weiter?

Akzeptanz der Stagnationsphase – Zeit für Selbstreflexion

Stagnation ist oft unvermeidlich. Daher ist es wichtig, diese Phase anzunehmen wie sie ist und die Zeit zu nutzen, um den bisherigen Fortschritt zu evaluieren.

Die Stagnationsphase kann nützlich sein, um einen Blick auf die bisher gemachten Schritte zu werfen und neue Chancen und Möglichkeiten zu erkennen.

Folgende Fragen können hilfreich sein:

  • Was verstehen Sie konkret unter Erfolg?
  • Woran würden Sie erkennen, dass Sie Ihr Ziel erreicht haben?
  • Welchen Hindernissen auf dem Weg zu Ihrem Ziel sind Sie bisher begegnet?
  • Welche Schritte müssen Sie noch tun, um diese Hindernisse zu überwinden?
  • Was wäre Ihrer Meinung nach der nächste Schritt, um konkret zu agieren?

Wohin führt das?

Realistische Phase – Zeit für Aktion

Das ständige Hin- und Herwechseln zwischen der Vision von Erfolg und den realistischen Alltagsschritten kann zu Stimmungsschwankungen führen. Durch Selbstreflexion werden Sie verstehen, wo genau Sie bis jetzt auf der Stelle getreten sind.

Mit der Evaluierung Ihrer Reflexionsarbeit arbeiten Sie an Ihrer Einstellung und finden erneut positive Impulse, um weiterzumachen. Mit konstruktivem Feedback von Kollegen, Freunden oder Bekannten können Sie die Situation besser einschätzen. Mögliche Fragen dazu wären:

  • Was haben Sie bis jetzt schon geschafft?
  • Wie weit sind Sie vom Ziel entfernt?
  • Was könnten Sie noch tun, um die nächste Etappe zu erreichen?

Wie ein Marathonläufer blicken Sie nach vorne und sehen die verschiedenen Zwischenschritte bis zur Zielerreichung als Herausforderung!

Wenn Sie mit der Einstellung „ich schaffe das“ weitermachen, werden Sie bis zum Ziel kommen. Das ist die beste Voraussetzung, um Fortschritte zu machen, sich zu verbessern und sich letztlich zu verändern.

Trauen Sie sich! Bleiben Sie dran und vertrauen Sie in Ihre eigenen Fähigkeiten. Kontinuität, Ausdauer, Durchhaltevermögen, Motivation und Zielstrebigkeit sind wichtig Fähigkeiten, um Ziele im Fokus zu behalten und letztendlich zu erreichen.

Und dann?

Belohnungsphase – Zeit zu feiern

Wenn Sie Ihr Ziel erreicht haben, genießen Sie diesen wichtigen Moment. Feiern Sie mit Ihrem Team, mit Freunden oder Ihrer Familie!

So bleibt der Erfolg im Kopf, sorgt für innere Zufriedenheit und stärkt das Selbstbewusstsein. Mit der Zielerreichung sind Sie ein Stück gewachsen. Sie werden sich im beruflichen oder privaten Kontext rascher trauen, neue Ziele zu setzen.

Wie belohnen Sie sich, nachdem Sie ein Ziel erreich haben?

Autorin: Claudine Pirkner